Lyrikfest

Poetik und Poesie der Gegenwart: Stömungslehre, Quellenkunde, Flaschenpost aus reinem Nichts, Sprachmusik und Wortverzweigung.

Gedichte sind wie Räume, die man betreten kann - keine verrätselten Dichterbotschaften an die Nachwelt. Daß man beim Betreten dieser Räume durchaus wankenden Boden spüren, ins Rätseln und Ungefähre geraten kann, ist möglich. Doch wer ins Ungefähre gerät, gerät auch ins Offene...

Beim jährlichen Lyrikfest stellen wir - immer auf der Suche nach der poetischen Grammatik unserer Zeit - profilierte Stimmen deutschsprachiger Gegenwartslyrik in kurzen Werkgesprächen vor. Daneben kommen junge Lyriker*innen zu Wort, die noch am Anfang ihres Schaffens stehen. Vorgestellt werden die Autorinnen und Autoren von renommierten Lyrikexperten. Ein weiteres Element des Lyrikfestes ist Neue Musik, die sich dramaturgisch und inhaltlich auf die Lyrik bezieht.

Wir raten jeden Tag ein Gedicht zu lesen. Wer eine kleine, aktuelle Auswahl sucht, kann mit unserer Jahresschrift Gegenstrophe beginnen.

GEGENSTROPHE – BLÄTTER ZUR LYRIK

Zur Veranstaltung erscheint jeweils eine Ausgabe der Jahresschrift Gegenstrophe–Blätter zur Lyrik im Wehrhahn Verlag Hannover, herausgegeben von Michael Braun, Kathrin Dittmer und Martin Rector, mit neuer Lyrik, Dichter*innen-Portraits, Essays, sowie einer Recherche der Lyrikveröffentlichungen der Vorjahre. Alle zwei Jahre ist zudem ein Dossier zur Vergabe des Hölty Preises für Lyrik Hannover enthalten.

 

Zuletzt erschienen: Gegenstrophe 8

Mit Gedichten und Beiträgen von von Michael Braun, Ann Cotten, Kathrin Dittmer, Sibylla Vricic Hausmann, Uwe Kolbe, Arnold Maxwill, Christoph Meckel, Christian Metz, Jürgen Nendza, Martin Rector, Lara Rüter und Felix Schiller. Dossier zum Hölty Preis 2016 an Christoph Meckel.

2017, 124 Seiten, Broschur / ISBN 978–3–86525–581–5 / Preis: 10,00 € / Beim Verlag bestellen